Das ABC der Dankbarkeit

Letztens ist mir ein Buch in die Hände gefallen – „Das Dankbar-Prinzip“ – und da dachte ich mir, das wär doch mal ein Thema für meinen Blog!

Es gibt da eine ganz tolle Übung für euch, eure Dankbarkeit wieder ein wenig in den Vordergrund zu stellen…
Dankbarkeit macht einfach erwiesen glücklicher, man richtet seine Energie und seinen Fokus dabei immer wieder ganz bewusst auf die kleinen und größeren positiven Dinge in unserem Leben, und alleine der dankbare Gedanke daran ruft ein warmes, weites und angenehmes Gefühl in unserer Herzgegend hervor.

Daher halte ich mich heute kurz, und lasse euch arbeiten…
Schreibt doch mal euer „ABC der Dankbarkeit“ auf, indem ihr ein Stück Papier nehmt, links von oben nach unten das ABC drauf schreibt, und euch dann für jeden einzelnen Buchstaben drei Dinge überlegt, für die ihr in eurem Leben dankbar seid. Und ganz wichtig, das soll keine Denksportaufgabe werden, es können auch ganz selbstverständliche Dinge sein, für die ihr dankbar seid. Euer Garten, der Nachmittagskaffee mit Freunden, das Abendessen im Kreise der Familie, ein Buch, …

Ich hab das letztens für mich gemacht und war nach dieser Übung total erfüllt von dem Gefühl der Dankbarkeit und des Reichtums in meinem Leben!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß, und dass es euch nach dieser Übung genauso gut geht wie mir! Ihr könnt mir auch gerne eure Erfahrungen mit dieser Aufgabe schreiben ;o)

Das ABC der Dankbarkeit

Was erwartest du eigentlich?

Kennst du dieses Gefühl der Unzufriedenheit, weil momentan irgendwie nichts so läuft, wie du dir das vorstellst?
Der Job bringt nicht die Zahlen, die du erwartet hast, die Kinder sind in der Schule nicht ganz so ehrgeizig, wie du selbst es sein würdest, der Partner verwöhnt und umschmeichelt dich nicht so, wie du es dir erwarten würdest und die – gerade in der Pubertät steckenden – Kinder vermiesen dir schon beim Frühstück mit ihrem Gesichtsausdruck den Tag!
Und du sitzt da und wartest nur darauf, dass dein Umfeld dich endlich glücklich macht!

Ich kann dir was verraten – da kannst du lange darauf warten!

Denn deine Familie und deine Umwelt sind nicht dafür verantwortlich, dich zum Strahlen zu bringen, das bist nur du selbst!
Der erste Schritt, dich selbst glücklicher zu machen, ist, dich nach und nach von all deinen Erwartungen zu verabschieden.
Nur wer Erwartungen an andere stellt, kann von ihnen enttäuscht werden. Du kannst ja hier und da ganz gezielt Wünsche äußern, somit gibst du deinem Umfeld die Möglichkeit, dir bewusst Gutes zu tun.
Aber grundsätzlich solltest du dir überlegen, was du selbst für dich tun kannst.
Tu Dinge, die dir gut tun, erstelle eine Liste mit all dem, das du schon immer einmal machen wolltest, und arbeite diese Liste nach und nach ab.
Schraub auch die Erwartungen an dich selbst ein wenig zurück. Die Medien gaukeln uns seit Jahren vor, wir müssten alle erfolgreich, wunderschön, bis ins hohe Alter schlank und straff, aktiv und stets gut gelaunt sein. Außerdem sollten wir noch nebenbei perfekte Eltern, Haushaltsperlen, Sexbomben, und ich weiß nicht was sonst noch alles sein…
Ist das wirklich noch realistisch oder bereits total krank machend?
Ich persönlich wünsche dir, dass du deine perfekte Balance für dich findest, ich leg´ dir ans Herz, tu wieder einmal Dinge, die du schon lange nicht mehr getan hast (zeichnen, musizieren, laut singen, wild tanzen, werken, wandern, laufen, einfach nur da sitzen und die Natur beobachten, schreib auf, wie es dir geht, etc.), erstelle deine Liste mit Dingen, die du auf jeden Fall machen möchtest, und arbeite sie nach und nach ab, und du wirst sehen, es wird dir von Tag zu Tag besser gehen!

Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Unsere Komfortzone – brich aus und lass dich vom Leben überraschen!

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Jeder von uns kennt sie – unsere gute, alte Komfortzone, aus der wir uns – wenn wir einmal drin sind – wenn möglich nicht mehr heraus bewegen möchten…

Alles innerhalb dieser Zone fühlt sich so vertraut an, dieses Gefühl gibt uns die Sicherheit, dass die Welt wie immer ist, ja, dass sich nichts verändert hat. Auch wenn es innerhalb unserer Komfortzone oft chronische Krankheiten, Gewalt, fehlenden Respekt oder einfach keine Glücksgefühle mehr gibt, alles fühlt sich so vertraut an – man weiß schon, was auf einen zukommt. Und trotzdem beklagt man sich oft über sein Leben, seine Arbeit, seine Partnerschaft, und hofft, dass sich dadurch spontan alles zum Guten wandelt. Das funktioniert leider nicht. Man muss sich selbst verändern, damit sich auch im Umfeld etwas verändern kann…

Sei mutig, und bewege dich mal aus deiner Komfortzone heraus, tu Dinge, die du sonst nie tun würdest, probiere etwas Neues aus, trau dich! Du wirst sehen, es wird sich dir eine völlig neue, wunderbare Welt öffnen. Eine Welt voller angenehmer Überraschungen!

Eine gute Übung, um sich nach und nach aus dieser besagten Komfortzone heraus zu bewegen, ist, ganz bewusst jeden Tag ein oder zwei Dinge zu tun, welche man sonst nie tun würde. Gehe oder fahre deinen Weg von der Arbeit nach Hause einmal anders, benütze Straßen oder Wege, welche dir völlig fremd sind. Oder setz dich, wenn du alleine unterwegs bist und einen Kaffee trinken möchtest, mal an einen Tisch, wo schon jemand sitzt. Erst neulich – es waren nirgends mehr Sonnenplätze frei -, setzte ich mich an einen Tisch zu einer älteren Dame. Es ergab sich ein total interessantes Gespräch, und die Frau erzählte mir von ihrem Leben, ihren Kindern und Enkelkindern, wir sprachen über unser Schul- und Bildungssystem, und vieles mehr. Ich persönlich werde das in Zukunft garantiert öfter machen, man hat ja gar keine Ahnung, auf welch interessante Persönlichkeiten man da immer wieder stößt!

Ich verspreche dir, genau hier warten die Überraschungen, die magischen Begegnungen und die besonderen Dinge des Lebens!

Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.“
Konfuzius

Begrüße jeden Tag ganz bewusst!

 

 

Viele Menschen quälen sich nach dem Wecker-Läuten mürrisch aus dem Bett, ihnen ist nicht mehr bewusst, dass jeder einzelne Tag ein Geschenk des Lebens ist.

Beginne deinen Tag doch einmal anders! Zum Beispiel mit einer kleinen Atemübung: Atme ganz bewusst ein, und beobachte dabei deinen Atem, wie er durch deine Nasenflügel fließt, hinein in deinen Körper, wie der Atemzug den Körper dabei bewegt, zuerst den Brustkorb, dann die Bauchdecke hebt. Stell dir vor, du nimmst ganz viel Energie für diesen Tag in dir auf. Danach lass die Luft wieder sanft ausfließen.

Oder aber, du suchst dir ein anderes „Morgenritual“. Beispielsweise eine schöne Affirmation, welche du dir jeden Morgen beim Aufstehen sagst. Diese könnte zum Beispiel lauten: „Ich bin ein Wunder, und ich genieße es, dieses Wunder jeden Tag neu zu entfalten!“ (zur Stärkung deines Selbstbewusst-seins), „Es geht mir von Tag zu Tag immer besser.“ (um wieder aus einem „Loch“ heraus zu finden) oder auch den Satz: „Ich tu´s einfach, denn es ist MEIN Leben!“ (damit du noch mutiger und spontaner wirst). Affirmationen sollte man sich jedoch – mindestens 40 Tage lang täglich gleich am Morgen – verinnerlichen, damit sie sich ins Unterbewusstsein integrieren können.

Auch eine Yogaübung – zum Beispiel der Sonnengruß – kann dich perfekt auf den neuen Tag vorbereiten.

Ich persönlich vernetze mir mittels „Cortex-Balance“ gleich nach dem Aufwachen täglich meine Gehirnareale, sodass ich zentriert, entstresst und gleichzeitig konzentriert in meinen Tag starten kann. Eine Tasse Matcha Tee am Morgen macht dann noch zusätzlich meinen Geist wach. Jeder Mensch ist anders, und sollte für sich das Richtige finden. Wichtig ist nur, den neuen Tag positiv und bewusst zu beginnen, ihn durch ein Ritual zu begrüßen.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!

Dankbar sein macht glücklich!

Es ist erwiesen, dass dankbare Menschen glücklicher, ausgeglichener und mit viel mehr Freude durchs Leben gehen als andere. Ich kann das nur bestätigen! Es gibt jeden Tag kleine Momente für mich, in denen ich mir denke: „Danke, dass ich die Möglichkeit habe, meine Mittagspause bei diesem herrlichen Wetter im Park zu genießen!“, oder „Ich bin so dankbar, meinen Beruf für mich gefunden zu haben, er macht mir so viel Freude!“, “Ich bin dankbar für die vielen wertvollen Menschen, welche ich tagtäglich um mich habe!“, usw.

Und in diesen kleinen Momenten durchströmt mich ein unheimliches Glücksgefühl. Da könnte ich die Welt umarmen!
Es gibt aber auch Situationen, in welchen ich mir denke „Wofür ist DAS denn jetzt wieder gut?“, es dauert jedoch meist nicht sehr lange, da sehe ich den Sinn darin, und bin im Nachhinein dankbar für diese scheinbar negative Situation und deren Folgen. Dankbaren Menschen fällt es im Allgemeinen leichter, um Unterstützung zu bitten, und sie gehen mit Schwierigkeiten positiver um.

Es kommt immer darauf an, wohin man seinen Fokus richtet – auf die wunderbaren Dinge und Situationen im Leben, oder auf die nicht so schönen. Ich habe irgendwann beschlossen, meine Aufmerksamkeit den wunderbaren Dingen im Leben zu schenken. Seither behaupte ich – ich bin ein sehr glücklicher Mensch! Und dafür bin ich dankbar!