Die Sprache der Liebe…

Ich beginne heute mit folgender Situation:

Ihr erzählt eurem Partner etwas aus eurem Alltag, ganz wertfrei und ohne Hintergedanken, und plötzlich kommt es wie aus dem Nichts zu einer Diskussion oder einem Streit, weil das Gesagte ganz anders bei eurem Partner angekommen ist, als es gemeint war… Kennt ihr das?

Vor einiger Zeit ist mir zu diesem Thema ein sehr interessantes Buch in die Hände gefallen: „Die 5 Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman. Dieses Buch hat mich fasziniert – Gary schreibt darin, dass es verschiedene Sprachen der Liebe gibt, und jeder Mensch spricht – aufgrund von Erfahrungen aus der Kindheit – eine davon. Und nicht jeder von uns versteht auch die übrigen vier Sprachen…

Das ist der Hauptgrund dafür, warum so viele Beziehungen auseinander gehen, da man meist sprichwörtlich „aneinander vorbei redet“, obwohl jeder von uns der Meinung ist, dem anderen Gutes tun zu wollen und ihm genügend Liebe zu schenken!

Ich werde die 5 Sprachen der Liebe kurz anschneiden:

1)  Lob und Anerkennung:
Macht eurem geliebten Partner täglich mindestens drei Komplimente zu diversen Handlungen, zum Aussehen, Verhalten, etc. Sie/ Er erfährt dadurch immer wieder eure Bestätigung, und der so genannte „Liebestank“ bleibt gefüllt.

2) Zweisamkeit:
Verbringt regelmäßig Zeit mit eurem Partner alleine und schenkt diesem voll und ganz euer Interesse und eure Aufmerksamkeit. Lasst euch eine Wunschliste mit gemeinsamen Unternehmungen geben, und erfüllt diese Wünsche nach und nach.

3) Geschenke, die vom Herzen kommen:
Auch Geschenke sind ein Zeichen der Liebe. Es müssen nicht immer teure oder gekaufte Geschenke sein. Auch ein gefundener Stein in Form eines Herzens kann vieles bewirken!

4) Hilfsbereitschaft:
Egal, wo ihr eurem Partner unter die Hände greifen könnt – im Haushalt, bei den Kindern, beim Autowaschen, bei der Computerarbeit oder beim Einkaufen, tut es! Euer Partner fühlt sich dadurch unterstützt, ernst genommen und geliebt!

5) Zärtlichkeit:
Berührt euren Partner regelmäßig! Ein Küsschen zwischendurch, Hand in Hand durch die Welt laufen, eine Umarmung in Krisenzeiten, ein „Ich liebe dich“ zwischendurch, all das zeigt, wie viel er euch bedeutet.

Die 5 Sprachen der Liebe lassen sich übrigens auch bei Kindern genauso gut anwenden!

Ich wünsche euch viel Spaß dabei, den „Liebestank“ eurer Partner und Kinder ab sofort regelmäßig aufzufüllen! Ihr werdet garantiert die Früchte dafür ernten!

Lass los und begebe dich in den sicheren Fluss des Lebens!

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Das Leben ist „lebendig“, es fließt. Nichts bleibt stehen, bleibt so, wie es ist, alles entwickelt sich weiter. Auch wir Menschen sollten uns ständig weiter entwickeln. Dazu benötigen wir jedoch immer wieder einmal veränderte Umweltgegebenheiten, neue Aufgaben, neue Menschen, andere Orte, etc.

Daher ist es wichtig, nicht krampfhaft an Dingen oder Gewohnheiten fest zu halten, welche man in Wirklichkeit gar nicht mehr braucht, oder sich an alte Freundschaften zu klammern, welche einem schon längst kein gutes Gefühl mehr geben, sondern uns eher „Energie abziehen“.

Den meisten Menschen fällt es schwer, loszulassen – man hält krampfhaft an Altem fest, anstatt Neues zu wagen. Loslassen ist jedoch der wahre Weg zu uns selbst, zu einem gesunden und glücklichen Leben.

Versuche zuerst, dein Wohnungsumfeld von unnützem Ballast zu befreien – dein Lebensraum ist (nach deiner Haut und Kleidung) deine „dritte Haut“. Fange mit einer kleinen Lade an, sortiere alles aus, was du nicht mehr brauchst, verschenke die Sachen, dann freuen sich andere Menschen darüber und du musst die Dinge nicht weg schmeißen. Dann mach weiter, Lade für Lade, Kästchen für Kästchen, bis hin zum Kleiderschrank. Du wirst dich mit jedem Mal befreiter fühlen!

Lass außerdem schmerzhafte Erinnerungen hinter dir, statt dir bestimmte Bilder aus der Vergangenheit immer wieder ins Jetzt zu holen. Tritt aus deiner Opferrolle heraus und gehe in die Selbstverantwortung – das Leben passiert JETZT! Die Vergangenheit ist vergangen, und die Zukunft ist noch nicht da. Versuche, dich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren, und du wirst bald erkennen, von welchem Reichtum du umgeben bist!

Reduziere auch deinen Freundeskreis auf ein paar wenige, aber kraftvolle Freundschaften, welche du auch regelmäßig pflegen kannst. Nur, wenn man sich jemandem wirklich verbunden fühlt, stärkt diese Beziehung auch das Vertrauen und gibt einem ein Gefühl von Geborgenheit.

Sehr viele Menschen beschweren sich seit Jahren über ihren Arbeitsplatz, die Kollegen oder den Chef. Auch hier gilt es, entweder einen Weg zu finden, um besser mit den Kollegen, den Launen des Chefs, etc. umgehen zu lernen, oder etwas zu verändern. Vielleicht wartet da draußen irgendwo ja schon die nächste Job-Chance auf dich, du erkennst sie nur nicht, weil du krampfhaft an deiner gewohnten Arbeitsstelle festhältst.

Neue Dinge und Chancen begegnen einem immer wieder im Alltag, man sollte sich dafür öffnen, sie ergreifen, und darauf vertrauen, dass sie richtig für einen sind. Das erfordert etwas Abenteuerlust und Mut, erhält jedoch das Leben spannend und man bleibt „im Fluss“.

Daher mein Tipp: Lass los, und begebe dich in den sicheren Fluss des Lebens!

Ich freue mich, wenn du mir (z.B. auf meiner Facebook-Seite) auch deine Erfahrungen zu diesem Thema mitteilst!

Unsere Komfortzone – brich aus und lass dich vom Leben überraschen!

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Jeder von uns kennt sie – unsere gute, alte Komfortzone, aus der wir uns – wenn wir einmal drin sind – wenn möglich nicht mehr heraus bewegen möchten…

Alles innerhalb dieser Zone fühlt sich so vertraut an, dieses Gefühl gibt uns die Sicherheit, dass die Welt wie immer ist, ja, dass sich nichts verändert hat. Auch wenn es innerhalb unserer Komfortzone oft chronische Krankheiten, Gewalt, fehlenden Respekt oder einfach keine Glücksgefühle mehr gibt, alles fühlt sich so vertraut an – man weiß schon, was auf einen zukommt. Und trotzdem beklagt man sich oft über sein Leben, seine Arbeit, seine Partnerschaft, und hofft, dass sich dadurch spontan alles zum Guten wandelt. Das funktioniert leider nicht. Man muss sich selbst verändern, damit sich auch im Umfeld etwas verändern kann…

Sei mutig, und bewege dich mal aus deiner Komfortzone heraus, tu Dinge, die du sonst nie tun würdest, probiere etwas Neues aus, trau dich! Du wirst sehen, es wird sich dir eine völlig neue, wunderbare Welt öffnen. Eine Welt voller angenehmer Überraschungen!

Eine gute Übung, um sich nach und nach aus dieser besagten Komfortzone heraus zu bewegen, ist, ganz bewusst jeden Tag ein oder zwei Dinge zu tun, welche man sonst nie tun würde. Gehe oder fahre deinen Weg von der Arbeit nach Hause einmal anders, benütze Straßen oder Wege, welche dir völlig fremd sind. Oder setz dich, wenn du alleine unterwegs bist und einen Kaffee trinken möchtest, mal an einen Tisch, wo schon jemand sitzt. Erst neulich – es waren nirgends mehr Sonnenplätze frei -, setzte ich mich an einen Tisch zu einer älteren Dame. Es ergab sich ein total interessantes Gespräch, und die Frau erzählte mir von ihrem Leben, ihren Kindern und Enkelkindern, wir sprachen über unser Schul- und Bildungssystem, und vieles mehr. Ich persönlich werde das in Zukunft garantiert öfter machen, man hat ja gar keine Ahnung, auf welch interessante Persönlichkeiten man da immer wieder stößt!

Ich verspreche dir, genau hier warten die Überraschungen, die magischen Begegnungen und die besonderen Dinge des Lebens!

Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.“
Konfuzius